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Fan-Reporter: Supercup Tag 3

Fan-Reporter 3Deutscher Nationalmannschaft werden gegen Serbien Grenzen aufgezeigt

Zum Abschluss des diesjährigen Supercups in Hamburg haben die deutschen Korbjäger eine klare Niederlage einstecken müssen (Abschlusstabelle siehe Foto). Gegen physisch starke Serben stand am Ende ein Ergebnis von 56:87 auf der Anzeigetafel. Wie schon in den ersten beiden Partien war Dennis Schröder Topscorer für Deutschland und erzielte diesmal 16 Zähler. Auf serbischer Seite konnten vor allem Stefan Bircevic (21 Punkte) und Vladimir Stimac (20 Punkte) überzeugen.

Bundestrainer Chris Fleming entschied sich, in der Startaufstellung zu rotieren und lies unter anderem Patrick Heckmann, Ismet Akpinar und Johannes Thiemann von Beginn an ran, die im bisherigen Turnierverlauf eher weniger Spielzeit gesehen hatten. Die junge Formation, die durch Dennis Schröder und Danilo Barthel ergänzt wurde, harmonierte in der Anfangsphase und konnte mit der von Beginn an hohen Intensität von Serbien mithalten und nach einem schönen Anspiel von Barthel auf Thiemann zum 11:11 ausgleichen. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels summierten sich jedoch allmählich die Turnover für die deutsche Nationalmannschaft und die Gäste entschieden den Abschnitt schlussendlich mit 17:27 für sich.

Trotz weiterer Ballverluste hielt das DBB-Team auch im zweiten Viertel dagegen. Dennis Schröder konnte mit einem von nur drei erfolgreichen Dreiern in Halbzeit Nr. 1 auf 30:36 verkürzen, doch der starke Vladimir Stimac (15 Punkte in der ersten Hälfte) hatte sofort die passende Antwort aus der Distanz parat und trug maßgeblich dazu bei, das der amtierende Vizeweltmeister nach 20 Minuten seine 10-Punkte-Führung behaupten konnte (34:44).

Nach der Pause zeigten die Gäste dann eindrucksvoll, warum sie zu den Topfavoriten auf die Krone bei der diesjährigen Eurobasket dazugezählt werden müssen. Durch aggressives Doppeln unterband das Team von Trainer Sasa Djordjevic den deutschen Spielaufbau und konnte so zu Beginn des dritten Viertels 13 Punkte am Stück erzielen. Nach zwei einfachen Körben von Ognjen Kuzmic nach Offensivrebound war der Rückstand für das DBB-Team auf 40:63 angewachsen.

Der finale Spielabschnitt wurde dann zum Schaulaufen für die Serben. Die Osteuropäer schraubten im vierten Viertel ihre Quote von außen weiter nach oben und stellten auch ihre enorme Tiefe unter Beweis: kein Akteur stand mehr als 25 Minuten auf dem Parkett. Für die Deutschen war die schwache Quote von eben dieser 6,25m-Linie der Schlüssel zur Niederlage. Nur 5 von 22 Versuchen (22,7%) fanden ihr Ziel.

 

Jonathan Götting, Fan-Reporter

21.08.2017 | 0 Kommentare

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